LJ Bogen

Tirol

Die Projekte aus Tirol

Wir pflanzen Zukunft! - Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Innsbruck Stadt und Land

Der Baum - das Symbol des Lebens - wurde zum zentralen Element des Projektes „Wir pflanzen
Zukunft!“. Alle 64 Landjugendgruppen des Bezirkes Innsbruck Stadt und Land haben zum Start in
die neue Funktionsperiode einen Baum geschenkt bekommen, welcher in Kombination mit einer
Informationstafel zur Bewusstseinsbildung rund um das Thema Wald einen besonderen Platz im
jeweiligen Ort erhalten sollte. Nach Präsentation des Projektes, sowie der Segnung der Pflanzen
im Zuge des Bezirkslandjugendtages, konnten die 64 Jungbäume zusammen mit den Informationstafeln
anschließend den Ortsgruppen überreicht werden. Rund 5000 Mitglieder haben sich
dem Projekt angeschlossen und ihr Zeichen für eine positive Zukunft gesetzt! Die Aktion „Wir
pflanzen Zukunft!“ spiegelt dabei den Grundgedanken der Tiroler Landjugend wider: Eine stetige
Verwurzelung mit Werten und Traditionen soll mit der Offenheit für kreative und innovative Ideen
kombiniert werden, welche die immer wachsenden Äste der Bäume repräsentieren. Außerdem
soll der Baum Symbol dafür sein, dass speziell junge Menschen mit ihren Aufgaben, wie ein
Baum, wachsen können und mit einem fest verwurzelten Fundament fast keine Grenzen gesetzt
sind. Neben der Bewusstseinsbildung für die Wichtigkeit der Ressource Holz, soll der Baum zudem
daran erinnern, dass der Zusammenhalt, wie auch von jeder einzelnen noch so kleinen
Wurzel, unabdingbar ist, um gemeinsam Ziele zu erreichen und einen positiven Beitrag für die
Gesellschaft zu leisten.

 

3 Fakten zum Projekt

1. 64 Landjugendgruppen im Bezirk Innsbruck Stadt & Land – 64 besondere Plätze – 64 gepflanzte
Bäume
2. Rund 5000 Teilnehmer
3. Der Baum als Symbol der starken Verwurzelung mit Traditionen und Werten, sowie als
nachhaltiges Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt im gesamten Bezirk

 

 

 

 

 

 

Öfter füllen statt voll müllen! - Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Kufstein

2,8 Tonnen Einweg Plastikbecher/Jahr

...werden im Bezirk Kufstein bei über 400 Veranstaltungen der Landjugend verbraucht und landen anschließend im Müll.

Wie groß würde wohl der Müllberg sein, der 2,8 Tonnen Plastikbecher fasst?

Im Bezirksausschuss haben wir uns Gedanken darüber gemacht, welchen Beitrag wir zur Reduzierung der Müllmengen leisten könnten. Im Zuge unserer Klausur wurde ein Konzept für originelle Hartplastikbecher entworfen, die nun unter dem Slogan "Öfter füllen statt voll müllen" vertrieben werden. Die Umsetzung wurde zügig vorangetrieben und mittlerweile sind die Mehrwegbecher in vier gängigen Größen erhätlich und für Ortsgruppen unkompliziert über die Bezirksgeschäftsführung zu bestellen. In Kooperation mit einem regionalen Getränlehändler und einer niederösterreichischen Firma, die sich auf die Produktion von Hartplastikbechern spezialisiert hat, können wir von Bechern "made in Austria" sprechen.

Nachhaltigkeit ist bei diesem Projekt nicht nur ein trendiges Begleitwort, sondern wird bei jeder Veranstaltung mit Hartplastikbechern aktiv gelebt.

Unser MEHRWEG - Becher sind MEHRWERT - und zwar nicht nur für die Umwelt und die regionale Wirtschaft, sondern auch für das soziale Gefüge in unserer Region. Pro verkauften Becher wird ein Centbetrag an ein Sozialkonto gespendet. Somit kann bäuerlichen Familien aus dem Bezirk bei Schicksalsschlägen finanziell unter die Arme gegriffen werden.

 

3 Fakten zum Projekt

1. 2,8 Tonnen an Plastikmüll könn(t)en vermieden werden

2. heimischen Familien kann schnell und unbürokratisch geholfen werden

3. großer Werbeeffekt für die unverzichtbare Arbeit der Landjugend

 

 

 

 

 

 

Was kann dein Kaunerberg? - Jungbauernschaft/Landjugend Kaunerberg

„Was kann dein Kaunerberg?“ – genau diese Frage stellte sich Julia Hafele, die Ortsleiterin der Landjugendgruppe Kaunerberg, und suchte gemeinsam mit ihrem Projektteam nach einer passenden Antwort.
In der kleinen Gemeinde, mit nicht einmal 500 Einwohnern, gibt es kein einziges Hotel, weder Geschäft. Hier stellt man sich natürlich gleich die Frage: „Gibt es in dieser Gemeinde überhaupt irgendetwas oder leben die Menschen hier noch im 18. Jahrhundert?“
Die Antworten auf all diese Frage gibt ein einstündiger Dokumentarfilm, der speziell von der Ortsgruppe für die Kaunerberger produziert wird.
Ein halbes Jahr lang konnte man die Obleute ständig mit einer Kamera im „Dorf“ erblicken.
Im modernen Dokumentarfilm wird vor allem die Ruhe im ländlichen Raum, sowie alte Bräuche dargestellt, die noch tagtäglich stattfinden und ausgelebt werden. Ganz egal ob es um das idyllische Almleben, das hofeigene Produkterzeugnis oder die täglichen Arbeiten in der Landwirtschaft geht – der Film stellt alle Szenen realistisch und verständlich dar.
Der Ortsgruppe geht es vor allem darum, deren Umwelt und Traditionen wieder neu zu schätzen lernen und diesen Gedanken nach außen zu tragen, das Bewusstsein für die Heimat wieder zu stärken. Der Film der Ortsgruppe ist für Jung und Alt geeignet und wird am 03. November 2018 im Gemeindesaal präsentiert.
Durch freiwillige Spenden beim DVD-Verkauf wird eine Kapelle im Kaunerberg renoviert und zeigt den Einsatz der Landjugendgruppe für ihre kleine Gemeinde.

 

3 Fakten zum Projekt

1. Es gab bei den Jungbauern Kaunerberg noch nie so ein großes Projekt, welches so viel Zeit in Anspruch nahm - Film wird über 6 Monate hinweg gedreht und ist in einem 40-seitigen Projekthandbuch dokumentiert.
2. Es wird alles selber gefilmt und auch selber zusammengeschnitten - ohne fremde Hilfe bzw. ohne professionelle Hilfe.
3. Das Projekt dient einem sozialen Zweck und mit den Einnahmen wird eine Kapelle renoviert.

 

 

 

 

 

 

„Neues schaffen – Altes bewahren!“ 10 Meter hohes Gipfelkreuz auf 2.915 m Seehöhe - Jungbauernschaft/Landjugend Prägraten

„Neues Schaffen – Altes bewahren!“ Ziemlich passend die ersten Worte des neuen Gipfelbuches.
2016-2018 hat sich die JB/LJ Prägraten einer besonderen Herausforderung gestellt: „Die Erneue-rung des Gipfelkreuzes vom Sajatkopf (von den Einheimischen auch „Vorderer Kreuzspitz“ ge-nannt), der auf 2.915 m liegt.“
Der damalige Ausschuss war sich einig – leises Abdanken passt nicht in das Konzept der Landju-gend. Außerdem sollten mit diesem 2-jährigen Projekt auch die neu gewählten Ausschussmitglie-der die Möglichkeit haben, den Ablauf größerer Veranstaltungen/Planungen mitzuerleben.
Durch die Witterungseinflüsse war das Gipfelkreuz des Sajatkopfes stark beschädigt. Kein Wun-der, wenn man das Baujahr 24. August 1958 bedenkt. Der Blitzableiter wurde schon vor ein paar Jahren von Mitgliedern erneuert. Bereits dort war klar, dass es damit nicht getan war. Viele unse-rer Großväter waren bei der Kreuz-Errichtung vor 60 Jahren dabei (damals Mitglieder der „katholi-schen Jugend“). Umso wichtiger war es uns deshalb, dieses Kreuz nicht verkommen zu lassen.


Besonders hervorzuheben:
• Der Gipfel 2.915 m hoch
• Beachtliche Kreuzhöhe von 10 Metern
• Gesamte Finanzierung sollte aus der Vereinskasse, vor allem durch die Balleinnahmen, beglichen werden (außer: Sponsoring Holz und Maschinen)
• Das Kreuz sollte 1:1 nachgebaut werden… wir wollten keine Modernisierung des Kreuzes
• Enge Zusammenarbeit mit den noch lebenden Zeitzeugen der 1. Kreuz-Errichtung
• Das Teamwork innerhalb der Landjugend aufgrund der langen Projekt-Zeitdauer
• Abschluss: 60-jährige Jubiläumsmesse

 

3 Fakten zum Projekt

1. Das Vorwissen der „alten Generation“ rund um die Kreuz-Errichtung vor 60 Jahren festhal-ten und ihnen somit unsere Wertschätzung vermitteln. Krönender Abschluss: beim 60-jährigen Kreuz-Jubiläum, war ein 80-jähriger Zeitzeuge anwesend, der gemeinsam mit den Mitgliedern des alten & neuen Ausschusses für das offizielle Projekt-Abschluss-Foto po-siert hat.
2. 10 Meter hohes Gipfelkreuz auf 2915 m Seehöhe, welches man durch seine Größe bereits deutlich vom Tal aus, sehen kann.
3. Das alte, geschichtsträchtige Holz wurde zu 100% nachhaltig weiterverarbeitet. Die 112 gesegneten Wandkreuze finden nun in vielen Haushalten unseres Dorfes Verwendung.

 

 

 

 

 

Gammerspitze - Jungbauernschaft/Landjugend Vals

Gegen Ende des Jahres 2015 wurden die Aktivitäten der Landjugend Vals im Hinblick auf die nächsten Jahre besprochen. In diesem Zuge wurden verschiedene Ideen und Vorschläge bezüg-lich umfangreicherer Projekte vorgebracht.
Vals ist ein kleines Tal mit 500 Einwohnern. Zusammenhalt, Werte, Kultur und Tradition spielen bei uns eine besondere Rolle. Da unsere Gemeinde ein beliebtes Naherholungsgebiet für Einhei-mische und Gäste ist und einer unserer Hausberge, die Gammerspitze, mit 2.537 m, ein besonde-rer Aussichtsberg ist, war es für uns selbstverständlich, dort ein weiterhin sichtbares Denkmal auf-zustellen. Mitten in herrlichster Natur konnten wir einen besonderen Gedenkort für unsere Ver-storbenen schaffen.
Die Besonderheit des Gipfelkreuzes liegt in der modernen, aber schlichten Bauweise, welche zu uns Valsern und unserem Tal passt. Es war für uns logisch, das gesamte Projekt selbst zu konzi-pieren, designen und aufzufstellen.
Neben dem ideellen Wert, den unser Gipfelkreuz für uns hat, freut es uns besonders, dass durch die mediale Berichterstattung, die Grammerspitze mit dem neuen Gipfelkreuz zu einem noch be-kannteren Ausflugsziel wurde. Somit wissen nun noch mehr Menschen aus nah und fern, für wel-che Werte die Landjugend steht.


Die Einzigartigkeit des Projekts:
• Stärkung des Zusammenhaltes der Landjugend Vals und die Identität der Heimatgemeinde
• Modernes, schlichtes Design des Kreuzes, das symbolisiert für welche Werte wir stehen
• Eigenständige Planung und Konstruktion, die zu den Menschen und unserem Tal passt
• Auf einem besonderen Gipfel, ein weithin sichtbares Denkmal schaffen
• Positive Ausstrahlung auf die Allgemeinheit. Erholungssuchende besuchen das Kreuz und gedenken der Verstorbenen

 

3 Fakten zum Projekt

1. Das Gipfelkreuz wurde auf 2.537m Seehöhe in schwieriger alpiner Umgebung errichtet.
2. Über 250 Teilnehmer inklusive Einweihung
3. Projektzeitraum: 17 Monate

 

 

 

 

 

Landesprojekt

Wie regional ist dein Kühlregal? - Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend

Der Ausgangspunkt unseres diesjährigen Jahresprojektes, „Wie regional ist dein Kühlregal?“, war
die jährliche Jahresklausur der TJB/LJ Anfang Jänner 2018.
Die Vereinsarbeit der TJB/LJ gliedert sich in 7 Schwerpunkte, wobei ein Schwerpunkt „Landwirtschaft“
heißt. Diesen Schwerpunkt, sowie das österreichweite Schwerpunktthema „Daheim kauf
ich ein“ nahmen wir zum Anlass, unser diesjähriges Landesprojekt unter das Thema „Wie regional
ist dein Kühlregal?“ zu stellen.
Das erklärte Ziel war, die Tiroler Bevölkerung mit zwei Schwerpunktwochenenden (kreative Gestaltung
eines Kühlregals samt Info-Transparent und einer Verteilaktion/Nacht- und Nebelaktion), auf
die Wertschöpfung heimischer Lebensmittel hinzuweisen und ihnen die Augen zu öffnen, wie viel
mehr an der heimischen Landwirtschaft hängt als viele oft glauben.
Eine bestimmte Zielgruppe kann es bei solch einem wichtigen Thema wie Regionalität nicht geben,
weshalb wir unsere teilnehmenden Ortsgruppen so ausgestattet haben, dass sie mit Infomaterial
jeden Haushalt in ihrer Gemeinde erreichen.
Das Projekt wurde Großteils von der Landesorganisation und den Bezirksorganisationen organisiert.
Natürlich nützt auch die beste Organisation nichts, wenn das Projekt für die Ortsgruppen
nicht interessant genug ist, um es auch umzusetzen. Deshalb möchten wir schon festhalten, dass
ohne engagierte Ortsgruppen solche Projekte nicht möglich sind.
Natürlich ist jedes Projekt einzigartig, doch ich glaube die unten stehenden Fakten sprechen für
sich, warum wir stolz auf unser diesjähriges Landesprojekt sind!

 

3 Fakten zum Projekt

1. Insgesamt haben 128 Ortsgruppen mit 2.500 Mitgliedern am Projekt teilgenommen
2. Mit unserem Infomaterial haben wir über 50.000 Haushalte in Nord- und Osttirol erreicht

3. Innerhalb von einem Abend standen in ganz Tirol auf stark frequentierten Plätzen 128
„Kühlregale“, welche für Aufmerksamkeit im ganzen Land sorgten.

 

 

 

POWERED BY:
ISO certified LJ Balken
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.