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Oberösterreich

Die Projekte aus Oberösterreich

Regionalprojekte

TINKEREI - aus Oid moch Nei! - Landjugend Bezirk Gmunden

Eine Kombination aus Tradition, Do-it-Yourself, Tracht & Turnbeutel ließ das Projekt „TINKEREI -
aus Oid moch Nei!“ und somit Trachten-Rucksackerl für die Gmundner Landjugendlichen entstehen.
Bei zahlreichen Nähworkshops entstanden 117 sogenannte „Tinkerbags“.
Der Name TINKEREI stammt vom englischen Verb „to tinker“ ab und bedeutet „etwas basteln“.
Für uns bedeutet „Tinkerei“ aus nutzlosen Stoffen etwas schönes Neues, aber vor allem etwas
Selbstgemachtes in Form von Nähworkshops entstehen zu lassen. Mit dem Ziel die altbekannte
Tradition des Nähens im Bezirk Gmunden wieder aufleben zu lassen und dabei Stoffresten eine
zweite Chance zu geben, konnten wir der Wegwerfgesellschaft entgegenwirken. Das Besondere
an unserem Projekt ist der „Tinker-Boom“, welcher sich über die Bezirksgrenzen hinaus verbreitete.
Insgesamt 97 begeisterte TeilnehmerInnen aus 5 verschiedenen Bezirken und auch Nichtlandjugendmitglieder fertigten Tinkerbags an. Ein besonderes Highlight war die erfolgreiche Modenschau beim Projektabschluss. 23 TeilnehmerInnen durften ihre Werkstücke präsentieren.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 117 entstandene Tinker-Bags bei 97 Näh-Workshop TeilnehmerInnen aus 5 Bezirken
2. 110m², die Fläche eines Fußball-Torraumes, wurden sinnvoll und nachhaltig „vernäht“, um
der Wegewerfgesellschaft entgegenzuwirken.
3. Gmundner Traditionsaufschwung – Ein Nischenprodukt wurde geboren
(Viele Workshop-Anfragen erreichen uns auch jetzt noch.)

 

 

 

 

 

 

 

Moch ma Meta - Landjugend in Bewegung - Landjugend Bezirk Grieskirchen

Im Alltag nimmt Bewegung bei vielen Jugendlichen oft einen sehr geringen Stellenwert ein. Wer darunter leidet? Die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden! Mit dem Projekt „Moch ma Meta – Landjugend in Bewegung“ möchte die Landjugend Bezirk Grieskirchen ihre Mitglieder zu mehr Sport und Bewegung motivieren, ihnen den Spaß an Bewegung in der Gemeinschaft vermitteln und ihr Bewusstsein dafür stärken, wie wichtig ein gesunder Körper ist.
Um dies zu erreichen plante das fünfköpfige Projektteam ein Lauftraining, die Teilnahme am Linz-Marathon mit Landjugend-Staffeln, einen Wandertag auf die Wurzeralm und eine Bezirksblutspen-denaktion. Gemeinsam mit den Ortsgruppen-Funktionären sammelte man beim Wochenendsemi-nar Ideen, welche Aktivitäten sie in ihren Gruppen umsetzen können: So nahmen die Gruppen unter anderem an Benefizläufen teil, machten Radausflüge und organisierten Wandertage zu umliegen-den Ortsgruppen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde zudem ein Orientierungslauf ge-plant und die Siegerehrung, sowie die Spendenübergabe durchgeführt.
Um die Mitglieder nämlich auch im Alltag zu Sport zu motivieren, wurde über einen Zeitraum von 6 Monaten mit Hilfe der App Runtastic Kilometer gesammelt. Pro Kilometer wurden 10 Cent an er-krankte oder beeinträchtigte Kinder aus dem Bezirk gespendet. So leisteten die LJ-Mitglieder nicht nur für ihre Gesundheit etwas Gutes, sondern auch für jemand Drittes, was sie zusätzlich motivierte.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 413 Landjugendmitglieder nahmen bei den durch die Landjugend Bezirk Grieskirchen orga-nisierten Veranstaltungen teil.
2. Landjugendmitglieder wurden über einen Zeitraum von 6 Monaten zu Sport und Bewegung motiviert, wodurch über 21.408 km zurückgelegt werden konnten.
3. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung fand ein Orientierungslauf und Familienwandertag statt, womit auch die Bevölkerung außerhalb der Landjugend zu Bewegung motiviert wer-den konnte.

 

 

 

 

 

 

 

Singalbörse – zurück zur Selbstversorgung - Landjugend Bezirk Vöcklabruck

Die Idee zum heurigen Bezirksprojekt ist aus vielen gut verwertbaren Gedanken entstanden, unter anderem dem des Selbstversorgungstrends. Einzigartig ist das Projekt insofern, als es im Bezirk Vöcklabruck das erste mit lebenden Tieren ist. Dies bringt ein hohes Maß an Verantwortung und Risiko mit sich.
Das Projekt bekam den klingenden Titel: „Singalbörse – Zurück zur Selbstversorgung“. Mit dem Wort „Singal“ sind Hühnerküken gemeint. Jede der 18 Ortsgruppen im Bezirk Vöcklabruck be-kam drei Küken im Alter von zwei Wochen überreicht. Die Aufgabe bestand darin, die Jungtiere zu gesunden Legehennen aufzuziehen.
Eine Bedingung war, die Küken während ihres „Erwachsenwerdens“ zumindest dreimal umziehen zu lassen, also von einem Landjugendmitglied zu einem anderen.
Jede Ortsgruppe musste im Vorhinein einen artgerechten Hühnerstall bauen. Die 22-wöchige Auf-zuchtphase wurde in einem Tagebuch dokumentiert. Neben der späteren Eigenversorgung mit Eiern war der verantwortungsvolle Umgang mit lebenden Tieren ein Ziel. Ein Höhepunkt war das erste LJ-Ei, das gelegt wurde.
Die Zielgruppe unseres Projektes beschränkte sich nicht nur auf Landjugendmitglieder, sondern auch den Nachwuchs in der Gesellschaft. Einige Ortsgruppen sowie der Bezirksvorstand haben Schulbesuche organisiert bei denen spielerisch der Weg vom Küken bis zum Ei sowie die wich-tigsten Punkte in Sachen Hühnerhaltung erklärt wurden.
Die Aufgaben wurden innerhalb des Bezirksvorstandes sehr gut aufgeteilt. Nach Beendigung des Projekts dürfen die von Hand aufgezogenen Küken bei den Landjugendmitgliedern bleiben und weiterhin fleißig Eier legen.

 

3 Fakten über das Projekt

1. Durch das Projekt mussten wir unseren Mitgliedern ein hohes Maß an Verantwortungsbe-wusstsein zumuten, denn es war für uns das erste Projekt mit lebenden Tieren
2. Es wurden 20 Schulklassen im gesamten Bezirk besucht. Da sich die Landjugendlichen dafür extra Urlaub nehmen und sich auch ein umfangreiches Wissen über die Hühnerhal-tung aneignen mussten, ist dies sehr bemerkenswert
3. Es haben ausnahmslos ALLE 18 Ortsgruppen unseres Bezirkes teilgenommen

 

 

 

 

 

 

 

MISSION TRADITION! – Lj Wels Land, nimmt Brauchtum in d’Hand! - Landjugend Bezirk Wels-Land

Aufgrund des Jahresthemas der Landjugend OÖ „Dorfverstand – Tradition erleben“, wollten auch wir uns im Bezirk Wels-Land dem Schwerpunkt Tradition und Brauchtum widmen. Unter dem Mot-to „MISSION TRADITION“, schrieben wir ein Gstanzlbuch, veranstalteten einen Gstanzlabend für Landjugendliche aus dem ganzen Bezirk und organisieren eine Trachtenbörse.
Immer mehr viel uns auf, dass bei Hochzeiten, Ausflügen und anderen Veranstaltungen das Gstanzlsingen für viele Jugendliche Neuland ist. Daher kamen wir auf den Gedanken alte Gstanzl wieder neu aufleben zu lassen. Wir machten uns zur Aufgabe, Gstanzl aus dem gesamten Bezirk zu sammeln, sie in einem Gstanzlbuch festzuhalten, um sie dann mit unseren Mitgliedern auszu-tauschen. Die Gstanzl wurden schließlich im gemütlichen Ambiente des Krapfenhofes bei Speis & Trank aus der Region mit professionellen Gstanzlsängern geübt und einstudiert. Getreu dem Spruch „s‘Gwandl mocht Leid“ organisierten wir ergänzend noch eine Trachtenbörse, um unsere Mitglieder und Trachtenbegeisterte mit gebrauchten Trachtengewand für die bevorstehende Wel-ser Herbstmesse einzukleiden. Ziel war, ein deutliches Zeichen gegen unsere momentane Weg-werfgesellschaft zu setzen. Durch die Wiederverwendung der Bekleidung kann man nachhaltig unsere Ressourcen schonen. Zeitgleich kann man sich für die Herbstmesse neu einkleiden und schont seinen Geldbeutel. Es freute uns sehr, dass viele Leute aus nah und fern diese Möglichkeit nutzten und Second-Hand-Tracht erwarben. Die nicht abgeholten und verkauften Trachten wurden an das Hilfswerk Wels gespendet.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 369 verkaufte Second-Hand-Trachten bei der Trachtenbörse
2. Erstellung eines Gstanzlbuchs mit 51 Seiten
3. 200 BesucherInnen des Gstanzlabends

 

 

 

 

 

 

 

Jugendraum Neu - Ein Treffpunkt für die Klamer Jugend - Landjugend Klam

Zusammenhalt – Ein Wort das seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in den Reihen der Klamer Jugendlichen hat. Darum wurde im Jahr 1998, im unteren Teil des Pfarrheimes, ein kleiner Raum zu einem Jugendtreffpunkt umgestaltet. Fast zwei Jahrzehnte lang, war dieser Raum das Herz der Klamer Jugendlichen.
Im April 2016 mussten wir, wegen dem Verkauf des Pfarrheims, den Jugendraum räumen und waren auf
einen Schlag heimatlos. Unsere Gemeinschaft, die über Jahre hinweg immer stärker wurde, begann langsam zu zerbröckeln. So fing der Vorstand der LJ-Klam damit an, an einer Lösung zu arbeiten. Gemeinsam mit der Gemeinde Klam wurde nach einiger Zeit der Plan für ein neues Jugendheim ausgearbeitet. Der Landjugend wurde ein Teil des Gemeindebauhofes zur Verfügung gestellt, um dort einen neuen Treffpunkt für alle Klamer Jugendlichen zu errichten. Am 12. Mai 2017 erfolgte schlussendlich der Spatenstich zu einem Projekt, dass uns ein Jahr lang geprägt und den Zusammenhalt in unseren Reihen wieder zurückgebracht, wenn nicht sogar noch stärker gemacht hat.

 

2 Fakten über das Projekt

1. 47 Mitglieder leisteten in 381 Tagen insgesamt 2269 freiwillige Stunden.
2. Kein einziges Unternehmen war an diesem aufwendigen Projekt beteiligt.

 

 

 

 

 

 

 

Landesprojekt

Tradition erleben mit der Brauchtumskarte - Landjugend Oberösterreich

2018 setzten wir den Jahresschwerpunkt auf Tradition und Brauchtum. Im Zuge der Ausarbeitung
des Jahresthemas „Dorfverstand – Tradition erleben“, kam der Einfall eine „Schatzkarte zum Dorfverstand“
zu entwerfen. Diese Idee wurde schließlich zur „Brauchtumskarte“, welche unter anderem
mit verschiedenen Veranstaltungen für Orts‐ und Bezirkslandjugendgruppen gefüllt wurde.
Im Zuge der Ausarbeitung dieser Brauchtumskarte, kam der Gedanke eine Bergmesse zu planen.
Das „Berg Event“, das Almfest der Landjugend Oberösterreich, war geboren. Außerdem wurde die
Organisation der Ausstellung „Zeitensprünge – Jugend Einst & Jetzt“ im Freilichtmuseum Sumerauerhof
übernommen und in die Brauchtumskarte miteinbezogen.
Zur Realisierung der Ausstellung, wurden die Landjugendlichen aufgefordert, ihre Großeltern über
ihre Kindheit zu interviewen, um Berichte vom einstigen Leben am Land zu sammeln. Das Interviematerial,
sowie zahlreiche alte Gegenstände wie Möbel‐ oder Schmuckstücke, ließ schließlich eine
tolle Ausstellung entstehen, die mit einer großen Eröffnungsfeier am 06. Mai 2018 gefeiert wurde.
„Aufi auf d’Alm“ unter diesem Motto wanderten schließlich am 3. Juni 2018 zahlreiche Interessierte,
Landjugendliche und viele Familien zum Berg Event auf die Wurzeralm. Das vielfältige Programm
von der Bergandacht, über spannende Darbietungen rund um die Technik des Sägens, bis
hin zur Plattler Show, begeisterte über 500 BesucherInnen. Für gute Stimmung am Berg sorgten
große und kleine Musikgruppen.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 250 BesucherInnen bei der Eröffnung der Ausstellung am 06. Mai 2018
2. insgesamt 4.387 Ausstellungs‐BesucherInnen (Stand: 9. Oktober 2018)
3. über 500 Landjugendliche und Familien beim Berg Event auf der Wurzeralm

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