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Salzburg

Initiative zur neuen Festkultur

Feiern hat in der österreichischen Gesellschaft eine lange und ausgeprägte Tradition. Es ermöglicht das Erlebnis des Außeralltäglichen und hat dadurch große Bedeutung für das Dasein eines jeden Einzelnen. In den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein für eine attraktive Festkultur verloren gegangen. Merkmalen von Festen wurde keinerlei Beachtung mehr geschenkt und die Gewinnmaximierung hielt Einzug. Daraus resultierte ein Fehlverhalten der Festbesucher und exzessiver Konsum. Das kann vor allem dem Image ehrenamtlicher Vereine schaden.

 

Mit der Initiative zur neuen Festkultur wird der Sinn für ausgeprägte und wertvolle Feste wieder bei der Jugend geweckt. Feste sollen nämlich vor allem eines sein: Ein Ort der Begegnung und der Kommunikation. Bereits Sigmund Freund erkannte: Ein Fest ist ein gestatteter und feierlicher Durchbruch eines Verbots. Nicht, weil die Menschen infolge irgendeiner Vorschrift frohgestimmt sind, begehen sie die Ausschreitung, nein, die festliche Stimmung wird durch die Freigebung des sonst Verbotenen erzeugt. Dieser Ansatz ist in der Praxis neu und beschreibt die Philosophie der im Projekt erfundenen Werkzeuge und hebt sich dadurch klar von Jugendschutzbestimmungen und Verordnungen ab. Feste sind wichtige Verstärker des persönlichen Wohl- und Sinngefühls sowie der Kommunikation zwischen Menschen, die den Alltag miteinander teilen. Die Landjugend Salzburg ist mit diesem Projekt österreichweit in und außerhalb der Landjugend auf dem Gebiet der Festkultur führend und kommt dem Auftrag des Risikomanagements, der Prävention und der Imageverbesserung nach.

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