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Landjugend: Frauen müssen den Mut haben und sich engagieren

Gelebte Geschlechtergleichstellung auf allen Ebenen

 

Am 8. März richten sich alle Augen auf den Weltfrauentag. Er fand erstmals am 19. März 1911 statt und wird seit 1921 jährlich am 8. März gefeiert. 110 Jahre später, im Jahr 2021 ist die Gleichstellung und Chancengleichheit der Frauen in der Gesellschaft und im Berufsleben noch nicht erreicht. Im ländlichen Raum hat dieses Thema immer noch Luft nach oben, obwohl bereits 41 % der Beschäftigten in der Landwirtschaft Frauen und somit Systemerhalterinnen sind.

6.700 Frauen bereichern in der Landjugend den ländlichen Raum
„Frauen müssen den Mut haben und sich engagieren. Diesen Mut bringen in der Landjugend österreichweit glücklicherweise rund 6.700 Frauen in einer Funktion innerhalb ihrer Landjugendorganisation auf, bereichern so den ländlichen Raum und gestalten ihr Umfeld aktiv mit", weiß Landjugend-Bundesleiterin Ramona Rutrecht. Mit einem erfreulichen Frauenanteil von 45 % der über 90.000 Landjugendmitglieder ist die Frauenquote nicht nur auf der Führungsebene gewährleistet.

Die Landjugend Österreich unterstützt durch diverse (Weiter-)Bildungsmaßnahmen und Persönlichkeitstrainings Frauen dabei, ihre Scheu zu verlieren, eine Führungsrolle zu übernehmen und gestärkt ihrem Engagement nachgehen zu können. Die erlernten Fähigkeiten helfen ihnen nicht nur bei der Landjugend, sondern auch im späteren beruflichen und privaten Leben weiter. So ist es keine Seltenheit, dass in anderen Vereinen und Organisationen ehemalige Landjugendleiterinnen an der Führungsspitze zu finden sind.

Gleichberechtigung an der Führungsspitze der Landjugend
Seit 1966 werden die Geschicke der Landjugend Österreich von einer Frau und einem Mann geleitet. Diese Doppelspitze an vorderster Stelle erstreckt sich über alle Ebenen in der Landjugendstruktur. Angefangen bei den Ortsgruppen, den Bezirksgruppen bis hin zu den Landesorganisationen und auf Bundesebene. Die Leiterin und der Leiter sind in allen Belangen gleichberechtigt! „Die Landjugend profitiert von dieser Doppelführung, da Leiterin und Leiter gemeinsam den bestmöglichen Weg für ihre Gruppe suchen und finden. Schnell lernen sie auch, dass manchmal ein Kompromiss nötig ist. Beide haben die gleichen Rechte und führen somit gemeinsam den Verein. Diese gemeinsame Partizipation ist uns sehr wichtig. Daher ist der Punkt ‚Gleichberechtigung von Frau und Mann‘ auch in unserem Leitbild fest verankert", zeigt sich Martin Kubli, Landjugend-Bundesleiter, stolz.

Gleichstellung von Frauen und Männern und Chancengleichheit im ländlichen Raum
Eines der 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele, welche von den Vereinten Nationen beschlossen wurden, fordert die Eliminierung aller Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Weiteres fordert es aber auch die gleichberechtigte Teilhabe im wirtschaftlichen, politischen und öffentlichen Leben. Dass die Partizipation und Teilhabe von Frauen und Männern gleichermaßen ermöglicht werden soll, fordert neben der Landjugend auch der Verein der Bäuerinnen.  

 


Download Bilder

Portrait Landjugend Bundesleiterin Ramona Rutrecht | Fotocredit: Landjugend Österreich

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Portrait Landjugend Bundesleiter Martin Kubli | Fotocredit: Alexander Ramminger

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Frauen müssen den Mut haben und sich engagieren. | Fotocredit: Sophie Balber

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