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Klimaverschlechterung bedroht unsere Lebensgrundlagen

 

Alle Generationen sind gefordert konkret zu handeln und Schritte in eine nachhaltigere Zukunft zu setzen. Gemeinsam können wir etwas erreichen und ein Statement für die Zukunft setzen. Denn WIR, die Jugend von HEUTE, sind die ZUKUNFT von morgen!

 

Wer Wälder, Äcker und Wiesen in unserem schönen Land bewirtschaftet, trägt die Verantwortung für die kommenden Generationen im Herzen. „Was wir von unseren Eltern übernommen haben, wollen wir auch für unsere Kinder und Kindeskinder wertvoll erhalten und ihnen übergeben können“, so Landjugend-Bundesleiter-Stellvertreter Martin Kubli. „In den letzten Jahren musste man aber miterleben, wie hart es land- und forstwirtschaftliche Betriebe durch die immer häufigeren Extremwetterereignisse getroffen hat. Nie dagewesene Dürreperioden, sintflutartige Regenfälle, meterhohe Schneelasten, gewaltige Stürme sowie unvorstellbare Schadinsektenausbreitungen haben ihre Spuren in der Landschaft und auf den Höfen hinterlassen.“

 

Die immer stärkeren Wetterextreme werden durch die ungebremste Freisetzung von 36 Mrd. Tonnen CO2 pro Jahr aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle vorangetrieben und tragen maßgeblich zur Klimaverschlechterung bei. Die Strategien und Verträge zur Eindämmung der Klimakatastrophen liegen längst vor. Jetzt gilt es, endlich konkrete Maßnahmen umzusetzen. Alle Generationen, in allen Teilen des Planeten, müssen die richtigen Schritte setzen. Die Jugend hat das volle Recht, sofortige Aktivitäten gegen die Klimaverschlechterung einzufordern, da es höchste Zeit ist, nicht immer nur zu reden, sondern tatsächlich zu handeln.

 

Es muss einen gemeinsamen Weg zur nachhaltigen Wirtschaft geben

„Eine nachhaltige Zukunft heißt raus aus Öl, raus aus Kohle und vor allem raus aus dem Atomstrom. Es muss ein konsequenter Ausbau aller erneuerbaren Energien her, das kann auch eine neue Chance für Betriebe sein, stärkt die Wirtschaft und Industrie und bringt vor allem auch wertvolle neue Arbeitsplätze in den Regionen. Wir wollen nicht die Hypotheken der Klimaschäden abzahlen müssen, die uns durch den weiteren ungebremsten fossilen CO2-Ausstoß umgehängt werden“, betont Bundesleiter-Stellvertreter Martin Kubli. „Das Problem ist bereits da und die Lösungskonzepte sind vorhanden. Der Klimaschutzvertrag von Paris, die Klima- und Energieziele der EU und die #mission2030 der Bundesregierung müssen zügig umgesetzt werden“, setzt Kubli fort.

 

Landjugend: Klimaschutz geht uns alle etwas an

Der Bundesleiter-Stellvertreter appelliert an alle: „Wir haben es in der Hand, unsere Zukunft mitzugestalten, denn der Klimawandel geht uns alle etwas an.“ Bereits beim Kauf von Lebensmitteln kann man einen Beitrag für die Umwelt und für den Klimaschutz leisten. Die Landjugend versucht aktiv, die Jugendlichen auf die Probleme der Gegenwart aufmerksam zu machen und stellt auch Hilfsmitteln zur Verfügung. Der Landjugend- Veranstaltungsleitfaden wurde im Rahmen des Schwerpunktthemas „Daheim kauf ich ein“ erstellt und zeigt die wichtigsten Punkte auf, um den regionalen Wirtschaftskreislauf und die Umwelt zu schützen.


Landjugend-Bundesleiterin Helene Binder fügt hinzu: „Jede regionale Kaufentscheidung, die wir treffen, trägt ebenfalls zum Klimaschutz bei. Es ist heutzutage meistens selbstverständlich, dass wir das ganze Jahr über Produkte wie Obst und Gemüse zur Verfügung haben. Dieses muss oftmals quer über den Globus transportiert werden, damit es zu uns in die Geschäfte kommt. Es ist wichtig, dass wir mit der Natur leben und essen, was auch wirklich gerade bei uns wächst. Somit setzen wir ein wirksames Zeichen, um auf das Klima und unsere Umwelt zu achten. Die Bewusstseinsbildung der Jugendlichen für den Klimaschutz ist dabei einer der ersten und wichtigsten Schritte, und die Landjugend nimmt hier sicherlich eine Vorreiterrolle ein“, betont Binder.

 




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