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Tat.Ort Jugend - Jugendliche nehmen die Zukunft selbst in die Hand

4000 Landjugend-Mitglieder engagieren sich bei „Tat.Ort Jugend“ Projekten! Im Rahmen von „Tat.Ort Jugend“ setzt die Landjugend österreichweit gemeinnützige Projekte im Ort um und weist damit auf ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten hin. In mehreren tausend ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, arbeiteten und engagierten sich rund 4000 Landjugend-Mitglieder in mehr als 220 Projekten, alleine in diesem Jahr. Die einzelnen Projekte von „Tat.Ort Jugend“ sind so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. Sie reichen von Renovierungen und Neugestaltungen von Spielplätzen, Marterln, Gärten über soziale Aktionen bis hin zur Gestaltung von Jugendtreffpunkten und vieles, vieles mehr.

Eine Aufgabe, ein Ziel und ganz viel Energie!

 

Ziel ist es, den Jugendlichen österreichweit eine Bühne zu bieten, um so das positive Image der ländlichen Jugend in der Bevölkerung zu festigen und den Zusammenhalt zwischen den Generationen zu stärken. Die Mitglieder möchten mit „Tat.Ort Jugend“ einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und zeigen, wie wichtig der Einsatz jeder und jedes Einzelnen für das Wohl der Gemeinschaft ist. „Es ist absolut begeisternd, mit welch Eigenverantwortung, Teamgeist und Engagement sich die jungen Menschen in den Dienst der guten Sache stellen“, betont die Bundesleiterin der Landjugend Österreich, Isabelle Riedl.

 


Gemeinsam anpacken, für eine gute Sache!

 

Die Landjugend Putzleinsdorf in Oberösterreich hat aus einer leeren Grünfläche einen „Garten der Vielfalt“ gezaubert. Da viele Ortsbewohner nicht die Möglichkeit haben, Gemüse im eigenen Garten anzupflanzen, haben die Landjugend-Mitglieder unter Mithilfe des örtlichen Kindergartens, der Volksschule und Asylanten ein 1300 m² großes Garten-Areal errichtet. Unter dem Motto: „Viele Hände, rasches Ende“ zeigten 60 Mitglieder der Landjugend Stephanshart (NÖ) unermüdlichen Einsatz: Mit einem „Minihofladen“ hat die Landjugend innerhalb eines Wochenendes eine Produkt- und Dienstleistungsdrehscheibe für die Bewohner der Ortschaft geschaffen. „In Selbstbedienungsregalen finden sich saisonale Produkte, weiters können Köstlichkeiten aus einem unserer Automaten bezogen werden. Mit diesem Projekt ist es uns gelungen, zu zeigen, wie facettenreich die Landjugend ist, wir haben bewiesen, dass uns der Ort, die Menschen und die gemeinschaftliche Zukunft ein Anliegen sind“, so Ortsgruppenleiter Lukas Pressl. Auch die Mitglieder aller anderen Bundesländer, zeigten mit einer Vielzahl von gemeinnützigen Projekten tatkräftigen Einsatz.

 

 

 


Jugend packte an – erfolgreicher Höhepunkt

 

Der Höhepunkt der „Tat.Ort Jugend“ Saison 2016 war ohne Zweifel das bundesweite Schwerpunktwochenende vergangenes Wochenende mit der Umsetzung zahlreiche Projekte. Jedoch warten noch viele weitere Projekte darauf in den kommenden Wochen von motivierten Ortsgruppen umgesetzt zu werden. „Im Gegensatz zum öffentlichen Diskurs, in dem oft Themen wie Individualisierung und steigender Konkurrenzdruck diskutiert werden, stehen bei „Tat.Ort Jugend“ Solidarität, Zusammenhalt und gemeinsames Handeln im Vordergrund, so Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend.

 

 

 


Zusammenhalt zwischen Generationen gestärkt

 

„Die unzähligen positiven Rückmeldungen aus den Gemeinden zeigen schon jetzt, dass sich „Tat.Ort Jugend“ mehr als ausgezahlt hat. Es motiviert uns alle ungemein, wenn es gelingt, den Zusammenhalt zwischen den Generationen zu fördern und die Regionen im ländlichen Raum noch attraktiver zu gestalten“, so Riedl.  Unterstützt wird Tat.Ort Jugend vom Lagerhaus, dem Bundesministerium für Familien und Jugend und dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Weitere Informationen über die Vielfalt der Projekte finden Sie unter www.tatortjugend.at.

 



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