LJ Bogen

News

Daheim kauf ich ein! – schützt das Klima und die Umwelt…

Regionales Einkaufen schafft nicht nur Arbeitsplätze in der Region, erhält die Kulturlandschaft, stärkt den ländlichen Raum und sein Image, sondern schützt auch das Klima und die Umwelt.

 

Klimaschutz fängt bei jedem selbst an

Jeder kann etwas zum Klimaschutz beitragen. Sei es im privaten Alltag oder im Vereinsleben.

 

„Daheim kauf ich ein!“ – gilt nicht nur bei Lebensmitteln sondern auch bei regionalen Produkten wie z.B. dem bevorstehenden Christbaumkauf. Christbäume aus der Region sparen lange Transportwege und weisen daher eine bessere CO2 Bilanz auf. Die österreichischen Christbäume sind erkennbar an den verschiedenen Christbaumschleifen der Bundesländer. Anhand dieser kann ebenso nachvollzogen werden, von welcher/welchem Produzentin/Produzenten der Baum kommt.

 

Gerade jetzt in der kühleren Jahreszeit gilt auch die Temperatur richtig einzustellen: die Heizung nicht zu warm, die Kühlung nicht zu kalt!
Beim nächsten Einkauft denk daran, einen Einkaufskorb oder eine Stofftragetasche mitzunehmen anstatt ein Plastiksackerl an der Kasse zu kaufen.
Nutzt für eure nächste Reise den Zug oder Bus statt dem Auto oder Flugzeug. Das spart oft nicht nur Nerven, sondern trägt auch zum Erhalt der Umwelt bei, wie wir sie noch kennen. Für Kurzstrecken kann ruhig das Auto gegen das Fahrrad getauscht werden!

 

Das sind nur einige wenige Beispiele, wie wir unseren Alltag der Umwelt zu liebe optimieren können. Klimaschutz fängt im Kleinen an und jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, Tag für Tag.

 

Für eure Veranstaltungen gibt es seit kurzem den Landjugend Eventleitfaden mit Tipps und praktischen Beispielen. Zu finden hier oder in deinem Landjugendbüro!

 


 

Ein Blick über den Tellerrand

Was man alles machen kann, welche Institutionen sich mit dem Thema Klima und Umweltschutz beschäftigen und welche Veranstaltungen es bereits gibt, werden nun anhand von zwei Jugendinitiativen und einigen Beispielen dargestellt. Die beiden Organisationen beschäftigen sich im Speziellen verstärkt mit der Klimakonferenz.

 

 

Von klimareporter.in über CliMates zurück zu den Wurzeln

Wolltest du auch schon mal hinter die Kulissen von Social Media Arbeit schauen? Wissen, wie man ein Video dreht? Ein Interview führen können? Dein/e eigene/r ChefIn sein? Die Mitglieder der klimareporter.in und CliMates wollten das und haben es getan!

 

Begonnen hat alles mit klimareporter.in. Das damalige Landwirtschaftsministerium unterstützte 2016 das Projekt, um junge Leute dazu motivieren über Klimawandel für andere Jugendliche zu schreiben. Ziel ist es, dass die jüngste Generation über Themen schreibt, die sie interessiert und welche die klassische Medien nicht abdecken, um so Aufmerksamkeit auf grundlegende Ideen und Geschehnisse zu lenken, die zu wenig beachtet werden.

 

Aus dem klimareporter.in-Team 2016 fuhren zum Beispiel zwei engagierte und talentierte Jugendliche zur 22. UN-Weltklimakonferenz (kurz COP: „Conference of the Parties“), und fingen die Stimmung damals in Marrakesch, Marokko, ein. Zuhause in Österreich versuchte der Rest des 30-Köpfigen-Teams den Schwall an Informationen von der COP22 zu verarbeiten: Videos, Texte und Facebook-Postings wurden nur so rausgeschleudert. ExpertInnen wurden interviewt und Menschen aus dem globalen Süden nach ihrer Meinung gefragt. Heute sieht es nicht anders aus: 2017 waren die klimareporter.innen bei der COP23 in Bonn, Deutschland und dieses Jahr bei der COP24 in Katowice, Polen.

 

 

 


 

Das Ziel dabei ist es, das Umweltbewusstsein und die Nachhaltigkeit bei 16 bis 26-Jährigen zu stärken und mit diesen zu interagieren. Wo ist der Haken dabei? Projekte haben meist ein Ende, weswegen hier die CliMates Austria ins Spiel kommen. Nachdem das Projekt Klimarepoerter.in 2017 beendet wurde, gründeten einige wenige den Verein „CliMates Austria“.

 

Das Projekt klimareporter.in wird nun von CliMates Austria organisiert. Der neue Verein wurde unter anderem von ehemaligen klimareporter.innen gegründet und möchte jungen Menschen eine Stimme geben. Denn letztendlich sind die Jungen diejenigen, welche die politischen Entscheidungen von heute in Zukunft ausbaden müssen! Es wurden zahlreiche Projekte gestartet, um genau das umzusetzen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus können nun weiterhin klimareporter.innen in die Welt hinaus gesendet werden und über Themen berichten, die Jugendliche interessieren. Die jüngste Generation engagiert sich jetzt auf Social Media, dreht Videos, schreibt Blogartikel und hat Spaß dabei.

 

Eine lange Reise steht aber noch bevor und die können alle Menschen gemeinsam antreten! So kann die Reise der klimareporter.innen und CliMates begleitet werden. Dies ist möglich, indem

·        man Teil eines Projektes wird,

·        an Schulen gehen und darüber spricht oder

·        die eigene Lebensweise einfach umweltfreundlich gestaltet.

 

 

Es zählen genauso die kleinen Dinge, die wir alle für unseren Planeten umsetzen können/müssen/sollen/wollen!

Das Schwerpunktthema der Landjugend „Daheim kauf ich ein!“ wird auch bei den CliMates tagtäglich gelebt: egal ob zu Hause oder bei einer selbst organisierten Veranstaltung. Es wird darauf geachtet, dass der Vereins- oder private Alltag umweltfreundlich ist. Sie verwenden Mehrwegbecher, kaufen nur Jause und Säfte von lokalen Anbietern (möglichst verpackungsfrei) und bringen den Pfand wieder retour. Wenn Müll anfällt, wird er recycelt. Jede noch so geringe Kleinigkeit hilft unserem Klima und unserem Planeten. Schütze also auch du unsere Umwelt!

 

Danke für dein Engagement – im Sinne Deiner Region, des gesamten ländlichen Raumes und des Umwelt- und Klimaschutzes!

 

UN-Klimakonferenz 2018 in Polen

Heuer fand vom 2. bis 14. Dezember die 24. Klimakonferenz in Katowice,Polen statt. Das Hauptziel der COP24 (Conference of the Parties) war in diesem Jahr die Richtlinien zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu adaptieren. Eine Klimakonferenz ist ein Treffen verschiedener Akteure, die versuchen, gemeinsam Lösungen für den von Menschen verursachten globalen Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung zu finden

 

Klimaschutz fängt bei dir selber an!

 


zurück
POWERED BY:
ISO certified LJ Balken
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.