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Eröffnungsabend BE Sensenmähen


 

An die Sense, fertig, los!

Beste Mäherinnen und Mäher Österreichs 2018 gekürt

 

 

Im traumhaften Ambiente der Tiroler Berge wurden am vergangenen Wochenende die besten Mäherinnen und Mäher Österreichs ermittelt. Austragungsort des Spektakels war die Landwirtschaftliche Lehranstalt (LLA) Rotholz in Tirol, wo insgesamt 77 Landjugendliche um das begehrte Edelmetall kämpften. Die besten Ergebnisse zeigten Elisabeth Schilcher aus Salzburg und Fabian Winder aus Vorarlberg, die sich gegen ihre Konkurrenz durchsetzen und den Bundessieg ermähen konnten. Bei der höchst stimmungsvollen Siegerehrung gratulierten allen voran der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, und der Direktor der LLA Rotholz, Josef Norz, den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihren Spitzenleistungen.

„Der Bundesentscheid Sensenmähen war ein absolut gelungener Start in den Wettbewerbssommer. Die Leistungen der Mäherinnen und Mäher waren auch heuer wieder beeindruckend und ein absoluter Publikumsmagnet. Dabei waren primär Ausdauer und Können gefragt. Unser Dank gilt insbesondere der Tiroler Jungbauernschaft-Landjugend für die tolle Organisation des Bewerbs“, zeigt sich Bundesleitung der Landjugend Österreich, Julia Saurwein und Martin Stieglbauer, einig. Einen herzlichen Dank sprechen sie auch den Sponsoren aus, ohne die derartige Veranstaltungen nicht möglich wären, wie der Österreichischen Hagelversicherung, der Raiffeisen Ware Austria (RWA) und der Firma Pöttinger.

 

Amtierende Europameisterin erneut siegreich

Bei den Mäherinnen durfte die amtierende Europameisterin Elisabeth Schilcher aus Salzburg mit der Goldmedaille nach Hause gehen. Mit einer unschlagbaren Zeit von 71,61 Sekunden kämpfte sie sich in der Kategorie Mädchen Klasse I auf den Spitzenplatz. Dahinter folgten die beiden Oberösterreicherinnen, Anna Thaller auf Platz zwei mit 95,31 Sekunden und Karin Kronberger auf Platz 3 mit 95,94 Sekunden.

Den Wettkampf der Mädchen Klasse II (über 29 Jahren) konnte die Steirerin Viktoria Fritz mit einer nahezu unfassbaren Zeit von 59,93 Sekunden vor Margit Steinmann (78,38 Sekunden) aus Oberösterreich und Maria Sams-Engl (88,27 Sekunden) aus Salzburg klar für sich entscheiden.
In der Kategorie Mädchen Standard mähte sich die Oberösterreicherin Elisabeth Miglbauer (91,89 Sekunden) bei ihrer ersten Teilnahme an einem Bundesentscheid an die Spitze. Neben ihr am Siegerpodest standen Claudia Matzenauer, ebenfalls aus Oberösterreich, mit einer Zeit von 105,81 Sekunden und Jessica Krammer aus der Steiermark mit 114,59 Sekunden.

 

Triumph für Vorarlberger Fabian Winder

Mit einer überragenden Gesamtzeit von 186,64 Sekunden schaffte es Fabian Winder in der Klasse Burschen I (unter 29 Jahre) nach ganz oben. Matthias Großbichler aus Oberösterreich ermähte sich die Silbermedaille (Gesamtzeit 187,51 Sekunden), gefolgt von Bronze-Gewinner Florian Reithuber aus Oberösterreich mit einer Zeit von 190,21 Sekunden.

In der Klasse Burschen II (über 29 Jahre) siegte der erfahrene Mäher aus Oberösterreich, Hubert Riedl, mit einer Gesamtzeit von 165,20 Sekunden vor Franz Erbschwendtner aus Salzburg (174,32 Sekunden) und dem Oberösterreicher Maximilian Topf (185,11 Sekunden).

Bei der Klasse Burschen Standard überzeugte der Oberösterreicher Martin Reithuber mit einer Gesamtzeit von 167,58 Sekunden die Jury. Neben ihm am Siegespodest standen Andreas Misslinger aus Tirol (212,46 Sekunden) und Johannes Schaflechner aus der Steiermark (215,34 Sekunden), der sich Bronze holte.

 

Stärkste Mannschaft aus Oberösterreich

Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der drei besten Mäherinnen und der drei besten Mäher eines jeden Bundeslandes der Klasse I zusammen. Siegreich dabei waren die Teilnehmenden aus Oberösterreich, die somit erneut den Mannschaftspreis in ihr Bundesland holten.

 

Handmäh-EM 2019 in Oberösterreich

Generell sind beim Sensenmähen Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd entscheidend. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an – eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit - sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag - erzielt. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2019 qualifizieren, die von 14. bis 15. August in St. Florian am Inn in Oberösterreich stattfinden wird.

 


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