LJ Bogen

Oberösterreich

Die Projekte aus Oberösterreich

Greenify – Landjugend Begrünt - Landjugend Bezirk Gmund

 

Die Ressourcen der Erde sind endlich. Wenn wir nicht alle beitragen, sorgsam mit ihnen umzugehen, werden nachfolgende Generationen große Probleme bekommen. Mit diesem Statement er-öffnet die Landjugend Bezirk Gmunden ihr diesjähriges Bezirksprojekt GREENIFY – Landjugend begrünt!

Die Landjugend Gmunden hat sich zum Ziel gesetzt, den Bezirk mehr zu begrünen und gemein-sam mit allen Landjugend Ortsgruppen den Klimawandel entgegen zu wirken. Die Ideen und um-gesetzten Projekte der sieben Ortsgruppen können sich sehen lassen: Angefangen beim Greenify-Express in Kirchham, Bienenoasen in Gschwandt und Laakirchen, Urban Gardening in Altmünster, Obststräucher für Kindergärten in Ebensee, Begrünungsideen mit der Volksschule in Vorchdorf bis hin zum „Ausheign“ von Lärchenwiesen in Viechtwang .

Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, mit einer „Potato-Pot-Challenge“ unsere Landjugendmitglieder im Bezirk dazu begeistern, eigenständig Gemüse anzupflanzen.

Bei dieser Challenge erhielten die Teilnehmer Potato-Pots samt Erde, Dünger, Saatgutkartoffel und eine Anleitung. 12 Wochen hatten sie Zeit ihre eigenen Erdäpfel zu pflanzen und pflegen. Gemeinsam wurde beim Projektabschluss auf das nachhaltige und ereignisreiche Projektjahr zu-rückgeblickt und die besten Ortsgruppen Projekte und ertragreichsten Potato-Pots gekürt.

Dieses grüne Gesamtbild soll den Bezirk Gmunden in eine aufblühende und positive Stimmung versetzen und verinnerlichen, dass die Landjugend gemeinsam sinnvoll, nachhaltig und ehrenamtlich Tätigkeiten umsetzt!

 

 

 

 

 

 

3 Fakten über das Projekt

1. Alle sieben Ortsgruppen haben Projekte zum Thema begrünen, Nachhaltigkeit und Res-sourcennutzung umgesetzt.
2. Als eigenes „Bezirksprojekt“ haben wir in Hallstatt Bäume gepflanzt um beim Wiederaufbau des Schutzwaldes nach dem verheerenden Waldbrand im Vorjahr zu helfen
3. 193 Landjugend Teilnehmer bei der Potato Pot Challenge mit einer Kartoffelernte von ins-gesamt 117 kg

Regionalprojekte

HERZENSLAUF Zeig Herz & lauf mit - Landjugend Bezirk Urfahr Umgebung

 

Die Idee unseres Projektes war, dass wir der Familie Leibetseder aus Gramastetten helfen woll-ten. Im März 2018 verstarb Familienvater Manfred an Nierenversagen. Er hat seine Frau mit 3 Kindern hinterlassen. Jetzt kämpft die Familie nicht nur mit dem dramatischen Verlust, sondern auch um eine sicherer finanzielle Zukunft. Denn das Haus, das vor elf Jahren gebaut wurde, ist noch mit Schulden belastet. So haben wir beschlossen, dass wir einen Spendenlauf für die Familie veranstalten.

Das Hauptziel unseres Projektes war, mit vielen Spenden und zahlreichen Teilnehmern die Familie zu unterstützen. Auch das Image der Landjugend und die Gemeinschaft sollten damit verbessert werden. Wir verfolgten dabei aber keine bestimmte Zielgruppe, sondern unser Motto war: „Jung und Alt können helfen“.

Der Termin und Veranstaltungsort inklusive Laufstrecke waren schnell organsiert. Dann fragten wir bei Firmen im Bezirk Urfahr Umgebung um Spendengelder an. Pro gelaufene Runde wurde ein Euro von dem Spendengeld in den Spendentopf geworfen. Die Strecke war einen Kilometer lang und wir gaben eine Laufzeit von 2 Stunden vor.

Es war einfach unglaublich, dass 427 Läufer dasselbe Ziel vor Augen hatten. Sie wollten so viele Runden wie möglich laufen. Einzigartig an unserem Projekt war auf jeden Fall auch, dass ein jeder Läufer den einen Euro selber in die Spendenbox werfen durfte. Es wurde eine stolze Spendensumme von 7.324€ an die Familie Leibetseder übergeben.

 

 

3 Fakten über das Projekt

1. 427 Teilnehmer
2. 7.324,00 € Spendengeld
3. Größte Gruppe ging mit 74 Läufern an den Start

 

 

 

 

 

Gewaltig Nachhaltig – Landjugend setzt Bäume und schafft Lebensräume - Landjugend Bezirk Vöcklabruck

 

Der Ausganspunkt des Projektes war, einen Baum oder Strauch pro eingetragenem Landjugend-mitglied im Bezirk zu pflanzen. Dies entspricht einem Ausmaß von 1.500 Setzlingen. 70% der zur Verfügung gestellten Bäume sind Nadelbäume, die zum Aufforsten der heimischen Wälder verwendet wurden. Bei den restlichen 30% konnten die Ortsgruppen zwischen drei Laubbaumarten wählen. Eine Herausforderung bei diesem Projekt war die Auswahl der zu vergebenden Sorten, da im Bezirk Vöcklabruck sehr unterschiedliche ökologische Verhältnisse vorherrschen.

Das Projekt, an dem sich alle 18 Ortsgruppen beteiligten, geht weit über das Pflanzen der Bäume hinaus. Auch Volksschulbesuche wurden organisiert, wofür vom Bezirksvorstand Unterlagen und eine Präsentation erstellt wurden. Die Jugendlichen der einzelnen Ortsgruppen konnten in ihren Volksschulen den Kindern spielerisch das Thema rund um Holz und Wald näherbringen.

Ein Höhepunkt war der Projekttag, welcher im Juni stattgefunden hat, eine Ausstellung für die Bevölkerung, bei der an verschiedenen Stationen alles rund um das Thema Holz, Wald, Holzerzeug-nisse, Forstarbeit u.v.m. präsentiert und demonstriert wurde.

Einzigartig ist heuer auch die Kooperation mit dem Regionalfernsehen „TV1“. In mehr als 30 Vöcklabrucker Gemeinden setzte die Landjugend einen Baum und stellten gemeinsam eine Sitzbank zum Rasten zur Verfügung. Nicht zu vergessen ist die vom Projektteam ins Leben gerufene Spendenaktion, wo mit jedem Euro Bäume angekauft und diese anschließend für die Bewaldung verwendet werden.

 

 

3 Fakten über das Projekt

1. alle 18 Ortsgruppen haben beim Projekt mitgewirkt
2. zunehmende Bekanntheit im Bezirk aufgrund von der Kooperation mit dem Regionalfern-sehen TV1
3. die gepflanzten Bäume werden auch den nächsten Landjugendgenerationen ein wichtiger Sauerstoffspeicher sein

 

 

 

 

 

Jung und Alt zurück zur Bienenkultur - Landjugend Neukirchen an der Enknach

 

Unsere Blütenpflanzen sind auf tierische Bestäuber, also auch die Bienen, angewiesen. Dafür benötigen sie aber einen geeigneten Lebensraum und es ist unsere Aufgabe für eine vielfältige und strukturreiche Kulturlandschaft zu sorgen.

Die Landjugend Neukirchen, hat einen Bienenstock + Schaukasten entworfen und am Ortsplatz in Neukirchen an der Enknach aufgestellt. Zusätzlich wurde eine Bienenweide angesät.

Um Jung und Alt über das Bienenleben zu informieren, organisierte die Ortsgruppe einen Vortrag im Gemeindesaal. Dr. Petra Haslgrübler und Dr. Johann Neumayer brachten den Zuhörern ihr Know-how näher und beantworteten im Anschluss die wissbegierigen Fragen.

Im Kindergarten, der Volksschule und der neuen Mittelschule wurden zum Thema Bienen und Imkerei praxisbezogene interaktive Unterrichtseinheiten gestaltet. Zudem wurden Bienenstock und Schaukasten mit den Kindern besichtigt, um ihnen den Umgang mit lebendigen Bienen beizubringen.

Zuletzt wurde eine Aktion im Rahmen des Ferienprogrammes von der Landjugend veranstaltet. Unter der Devise „Den Bienen auf der Spur“, verwirklichte sich für die Kinder eine Schnitzeljagd im Ort.

Was dieses Projekt auswirken soll? Überlegen Sie, liebe Leser/Innen, ob ein derartiger Flächenverbrauch und Nutzungsintensivierung wirklich notwendig sind. Die Landjugend will das Leben der Bienen erhalten und ein Aussterben verhindern damit man unsere Natur aufrechterhält und weiterhin deren Produktegenießen kann

 

 

3 Fakten über das Projekt

1. 44 Kinder bei unserem Kinderferienprogramm
2. ca. 100 Besucher beim Vortrag
3. 12kg frischer Honig aus unserem Bienenstock

 

 

 

 

 

 

Mobiles Bushütterl - Landjugend St. Aegidi

Am Anfang stand nur einzig und allein die Frage im Raum: „Welchen sinnvollen Beitrag wollen wir für unsere Gemeinde leisten?“ Zuerst hatten wir schon einige Ideen, unter anderem die eines Bus-hütterls. Die Idee wurde dann schnell verworfen, da es schon einige in St. Aegidi gibt. Das Prob-lem ist, dass die Anzahl der Schulkinder pro Ortschaft stark variiert. Da bräuchte man doch fast ein Bushütterl, welches man umstellen könnte. Somit war die Idee geboren. Gesagt, getan und so planten wir in einer Vorstandssitzung unser gesamtes Projekt. Schnell wurde uns bewusst, dass wir noch eine handwerklich begabte Person brauchten. Deshalb wurde unser Landjugendmitglied und Zimmerer Sebastian Fischer gefragt, ob er uns technische Hilfe leisten möchte. Seine Zu-stimmung war der ausschlaggebende Punkt und wir packten am 07. September 2019 das Projekt mit tatkräftigen Händen an. Es wurde geschraubt, gesägt, gestrichen und montiert. Am späten Abend wurde das gesamte Bushütterl fertig gestellt. Eine technische Meisterleistung unserer Mit-glieder – möchte man meinen. Der Höhepunkte unseres Projektes war der letzte Handgriff und die Fertigstellung. Dadurch konnten wir endlich sehen was wir an einem Tag leisten konnten. Die Ein-zigartigkeit unseres Projektes steckt einzig und allein schon im Projekttitel „Mobiles Bushütterl“. Die Tatsache, dass das Bushütterl dort hingestellt werden kann, wo auch immer in der Gemeinde die meisten Kinder zusteigen, macht unser Projekt schon so außergewöhnlich.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 18 Mitglieder → 198 Stunden
2. 2 Festmeter Holz
3. Ergebnis: 1 mobile Bushütte + 10 glückliche Kinder 

 

 

 

 

 

 

Landesprojekt

Landjugend – gemeinsam Zukunft bauen - Landjugend Oberösterreich

2019 setzten die Landjugend Oberösterreich den Jahresschwerpunkt auf die Projektarbeit der Landjugend. In den letzten Jahren ging die Anzahl der umgesetzten Projekte in ihrem Bundesland immer mehr und mehr zurück. Diesem Abwärtstrend wollten sie entgegenwirken und so wurde die Idee von „Landjugend – gemeinsam Zukunft bauen“ geboren – das Jahresthema der LJ OÖ 2019.

Um den Funktionären der Orts- & Bezirksgruppen die Thematik Projektmanagement näher zu bringen, entwickelten sie einen sogenannten „Bauplan“. Auf diesem waren die wichtigsten Infos rund um die Projektarbeit und das Jahresthema zusammengefasst. Von der Vorbereitung, über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu rechtlichen Hintergründen war am „Bauplan“ alles angeführt.

Beim „Spatenstich“ – der Auftaktveranstaltung von „Landjugend – gemeinsam Zukunft bauen“ – wurden bereits umgesetzte Projekte vorgestellt. Die Projektleitungen berichteten von ihren Erfahrungen und standen für Fragen zur Verfügung. Auch Fachexperten zu den Themen Baurecht und Öffentlichkeitsarbeit waren als Referenten zu Gast, um den LJ-Mitgliedern grundlegende Hintergrundinfos zu vermitteln.

76 Orts- und Bezirksgruppen konnten so zur Umsetzung eines baulichen Projekts motiviert wer-den. In Dutzenden Gemeinden setzten die LJ-Mitglieder ein nachhaltiges Zeichen für ehrenamtliche Jugendarbeit. Die einzelnen Projekte von „Landjugend – gemeinsam ZUKUNFT bauen“ erzielten große Aufmerksamkeit in ihrer Region und zogen auch ein dementsprechendes Medienecho mit sich.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 130 Teilnehmer beim „Spatenstich“ (Auftaktveranstaltung)
2. Rund 2.000 Jugendliche beteiligten sich an 76 Orts- & Bezirksprojekte (eine Steigerung um rund 450% zum letzten Jahr)
3. Planung der Ausstellung „Vielfalt der Landwirtschaftskammer“ auf der LK OÖ

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