LJ Bogen

Steiermark

Die Projekte aus der Steiermark

Regionalprojekte

Lj-Aflenz Platz’l, ein Platz’l für die Ewigkeit! - Landjugend Aflenz

[Vom Gedanken zur Realität]
Die Idee zu einem "eigenen" LJ-Aflenz Platz`l kam uns im Rahmen eines Themenweges der Gemeinde Aflenz. Diese suchte zur Umsetzung des „Zoag ma wos“ Technikweges noch Partner, die an der Gestaltung dieses Weges mitwirken würden. Daraufhin haben wir in einer Vorstandssitzung den Entschluss gefasst, uns mit einem LJ-Aflenz Platz`l, im Ausmaß eines Barfußweges mit "Potschn-Taxi", einer Hollywood Schaukel und einer Sitzgelegenheit, zu beteiligen.
Gesagt, getan! Wir haben uns Gedanken gemacht, wie diese Teilbereiche aussehen könnten. Unsere Ideensammlung war breit gefächert, denn wir holten uns Anregungen von Outdoor-Spielplätzen und im Internet. Aber auch die eigene Kreativität kam nicht zu kurz und so entstand die Idee das"Potschn-Taxis", welches die Schuhe zum anderen Ende des Barfußwe-ges mittels Seilzug befördern soll.
Glücklicherweise ist unser Obmann Stv. Zimmermann-Lehrling und über-nahm die Planung der Hollywood Schaukel und der Sitzgarnitur. Auch ein Konstrukteur befindet sich in den Reihen unserer Mitglieder, sodass wir un-serem Bürgermeister, Hubert Lenger, einen professionellen Plan zur Ab-nahme vorlegen konnten. Dieser zeigte sich begeistert von unserem Taten-drang, gab jedoch auch zu bedenken, ob dies in der kurzen Zeit, die wir veranschlagt hatten, (Fertigstellung 26.10.17 im Rahmen der Eröffnungs-wanderung) möglich sei.
Doch wir setzten uns einen fixen Zeitplan, mit drei Wochenenden, an denen unsere Pläne umgesetzt werden sollten – und es gelang!

Das LJ-Aflenz Platz`l soll ein Fleckerl sein, wo sich Alt und Jung zum gesel-ligen Beisammensein trifft sowie zum bewussten Erleben der Natur und ih-rer Materialien. Mit dem Barfußweg und der Hollywood Schaukel werden Kinder zum Spielen animiert. Der Platz bietet Jugendlichen einen Ort, um sich zu treffen und zu entspannen, aber auch Erwachsene haben die Mög-lichkeit inmitten der Natur für einige Momente den Alltag zu vergessen und sich bewusst fallen zu lassen.

 

  • Unser Projekt wurde ausschließlich durch Eigenleistung unserer Mit-glieder bewerkstelligt.
  • drei Monate Fertigungszeit
  •  gesamt 280 Stunden
  • Ort für Jung und Alt
  • 10 Jahre "Lebensdauer"
  • für die Öffentlichkeit errichtet
  •  Tat.Ort.Jugend
  • ein Platz'l der Landjugend Aflenz

Um die Einzigartigkeit unseres „Lj-Aflenz Platz’l“ zu erkennen und zu spüren muss man sich am besten vor Ort ein Bild machen. Inmitten eines aufgelas-senen Steinbruches findet man einen Platz der Ruhe, Kraft Gelassenheit und Entspannung zu gleichen maßen ausstrahlt. Wir als Landjugend Aflenz ha-ben deshalb bewusst versucht mit aus Holz gebauten Objekten diesen be-reits sehr kraftreichen Platz zu bereichern.
Die Einzigartigkeit spiegelt sich deshalb in der Harmonie von natürlich ge-wachsenem und mit Natur Produkten gebautem.
Einfach ein Platz’l zum Verweilen und genießen, einfach ein Platz’l für die Ewigkeit!

 

3 Fakten zum Projekt

1. ausschließlich in Eigenleistung der Mitglieder der Landjugend Aflenz errichtet
2. 18 Mitglieder und 280 Fertigungsstunden
3. Prämierung mit dem silbernen Panther der Landjugend Steiermark

 

 

 

 

 

 

Schmankerlkalender- ein Jahr voll Genuss und Wissen - Landjugend Bezirk Leoben

Der Bezirk Leoben erstreckt sich vom westlichen Wald am Schoberpass bis zum östlichsten Ni-klasdorf. Mittendrinn, umgeben von kleineren Ortschaften, ist die Stadt Leoben eingebettet, und dieses Stadtgebiet breitet sich immer weiter aus.
Der Bezug zur Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der damit einhergehenden Ernährung, geht dadurch immer mehr verloren, auch die Wertschätzung der Produkte leidet darunter. Mit diesem Projekt, soll den KonsumentInnen, vor allem in der Stadt Leoben und Trofaiach, aber auch der restlichen Bevölkerung in Leoben, wichtige Informationen rund um Landwirtschaft und Co mitgegeben werden. Durch den erstellten Kalender soll dies für die KonsumentInnen schnell zu erfassen und interes-sant sein. Um diesen Faktor zu erhöhen, haben wurden Informationen nur auf den Bezirk Leoben bzw. in manchen Beispielen die Hochsteiermark, bezogen. Die Rezepte wurden in einem Koch-kurs mit Landjugendlichen gekocht.
Um den Kalender zu präsentieren und zu bewerben, wurde das Stadt- Land- Fest unter dem Motto „Stadt trifft Land(jugend)“ in Leoben vom Bezirksvorstand mitorganisieren. Dies ist eine großartige Möglichkeit direkt mit unserer Zielgruppe (Stadtbevölkerung) Kontakt zu knüpfen.
Das einzigartige an diesem Projekt ist sicherlich das Endergebnis- der Kalender für 2019.


3 Fakten zum Projekt

1. 500 gedruckte Stück Kalender
2. ein Kochkurs in der Frischen Kochschule Leoben
3. Bis zu tausenden Besuchern beim Stadt- Land- Fest in Leoben

 

 

 

 

 

 

Wir (er)leben Inklusion - Landjugend Glein/ Rachau

Die Idee zu unserem Projekt kam vom Initiator Thomas Wagner, der im Wohnheim der Lebenshilfe als Betreuer arbeitet. Die Bewohner fragten ihn oft, was er nach dem Dienst noch vorhatte. Oft standen Landjugendaktivitäten am Plan und so weckte er bei den Bewohnern ein Interesse für die Landjugend. Sie wollten wissen, was die Landjugend macht und ob man die Burschen und Mädls der Landjugend einmal kennen lernen könne. Bei der nächsten Sitzung stellte Thomas seine Projektidee dem Vorstand vor und wir begannen gleich mit einem Brainstorming. Aufgrund der vielen guten Ideen unserer Mitglieder beschlossen wir bald das Ganze längerfristig aufzuziehen. Unser Plan war mit den Klienten der Lebenshilfe gemeinsam eine Sandkiste für das Wohnheim zu bauen, sich kennen zu lernen und ge-meinsam mit den Klienten zu überlegen, wann wir uns das nächste mal treffen und was wir unternehmen. Dem Sand-kistenbau am 17. Juli 2017 folgte der Besuch der Lebenshilfe bei den Aufbauarbeiten zu unserem Fest am 12. August. Als nächstes stand Weckerlbacken im Wohnheim am 23. September und der Verkauf selbiger beim Erntedankfest am 24. September am Plan. Am 4. Dezember kam der Nikolaus von der Landjugend mit „Sackerln“ für jeden Klienten ins Wohnheim. Den Abschluss des Projektes machte der Glühweinstand am 15. und 16. Dezember, den die Lebenshilfe auch besuchte. Unser Projekt brachte nicht nur knapp 1100€ ein, mit denen ein gemeinsamer Ausflug im Frühjahr 2019 geplant ist, sondern gab den Mitgliedern der Landjugend einzigartige Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderung und umgekehrt.

 

3 Fakten zum Projekt

1. Projekttage von Juli bis Dezember
2. Kennenlernen einer Lebenswelt, die uns sonst verborgen geblieben wäre
3. Zeit „schenken“ anstatt Geld für den guten Zweck zu sammeln

 

 

 

 

 

 

Wanderpass Pusterwald - Landjugend Pusterwald

Wir erstellten gemeinsam mit der Gemeinde drei Pässe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstu-fen. Der Hüttenpass beinhaltet drei Hütten. Zielgruppe hierfür sind Kinder und Wanderfreunde, die eine gemütliche Wanderroute bevorzugen. Der Bergsteiger enthält sechs Berggipfel. Damit sollen etwas geübtere Wanderer angesprochen werden. Der Gipfelstürmer hat elf Berggipfel als Ziel. Dieser Pass ist für Berggeher, die die Herausforderung suchen und Ausdauer an den Tag legen. Kann der Wanderer alle Stempel für den jeweiligen Pass vorweisen erhält er eine Wandernadel in Bronze (Hüttenpass), Silber (Bergsteiger) oder Gold (Gipfelstürmer).Die Wanderwege wurden mit Erlaubnis der Grundbesitzer und Unterstützung des Alpenvereines zum Teil neu markiert. Die schon bestehenden Markierungen wurden ebenso erneuert. Für schwieriges Gelände wurden ei-gene Markierungssteher gefertigt. Die dabei zurückgelegte Wegstrecke betrug ungefähr 40 Kilo-meter. Da das Gipfelkreuz am Kleinhansl dem Sturm des letzten Winters zum Opfer gefallen ist, haben wir dieses Kreuz gemeinsam mit dem Sportverein Pusterwald wieder aufgestellt. Die Wan-derpässe sind zu einem Unkostenbeitrag im Gemeindeamt Pusterwald, auf der Wildalmhütte, der Grillerhütte, der Goldwaschanlage Pusterwald und bei unseren Beherbergungsbetrieben erhältlich.

 

3 Fakten zum Projekt

1. Mit dem Wanderpass werden alle Altersgruppen angesprochen.
2. Es wurden 3 Wanderpässe gestaltet.
3. Es wurde mit der Gemeinde, der Sportunion und Hüttenwirte zusammen gearbeitet.

 

 

 

 

 

 

Regionale Jugendobstwiese Setzen – Ernten – Spenden - Landjugend St. Ruprecht an der Raab

Der Grund für dieses Projekt ist folgender: Der wirtschaftliche Druck verlangt von den Landwirten ihre Flächen immer intensiver und wirtschaftlicher zu bearbeiten. Daher werden unproduktive Flä-chen aufgelassen und neigen zur Verwaldung. Verwaldete Flächen sind für die weitere Verpach-tung sehr unattraktiv und werden somit selten erneut für die wirtschaftliche Nutzung verwendet. Folglich gibt es große Flächen, die ungepflegt liegen bleiben. Im Gegensatz dazu werden Wiesen von bestehenden Hochstammbäumen gesäubert um eine rasche, einfache und wirtschaftliche Mahd zu gewährleisten.
Das Projekt hat zum Ziel Streuobstflächen im Gebiet St. Ruprecht/ Raab zu erhalten, brachliegen-de Flächen für das Projekt zu gewinnen, neue Streuobstbäume zu pflanzen und aus den gewon-nen Obst einen Saft zu erzeugen. Dieser soll dann zugunsten eines sozialen Zweckes vermarktet werden. Die Ortsgruppe St. Ruprecht/ Raab stellt sich dieser Herausforderung. Sie will dieses Pro-jekt in ihrem Aufgabengebiet umsetzen und zusätzlich dazu die Volksschule St. Ruprecht an der Raab einbinden. Gemeinsam sollen mit den Kindern einzelne Flächen neu als Streuobstwiesen kultiviert werden.
Durch dieses Projekt, wird den Kindern die Natur, sowie der Weg vom Ernten des Apfels bis zum Trinken des Saftes nähergebracht. Die Verbindung Jugend – Kinder – Natur kann damit hervorra-gend hergestellt werden. Die Einzigartigkeit dieses Projektes liegt am Etikett des Apfelsaftes, wel-ches von Volksschulkindern gezeichnet wurde.

 

3 Fakten über das Projekt

1. Die Kooperation von Kindern und Jugendlichen im örtlichen Raum St. Ruprecht/ Raab wird gestärkt.
2. Durch die Verwendung alter Obstsorten, unterstützen wir die Erhaltung dieser Sorten.
3. Den Kindern wird auf praktischen Wege die Herstellung eines Apfelsaftes nähergebracht.

 

 

 

 

 

Landesprojekt

Pinkerl Challenge - Landjugend Steiermark

Im Rahmen des Arbeitsschwerpunkts „Lebens(T)raum Steiermark – regional genial!“ wurde die Idee geboren, die Social Media mit Regionalität verknüpft – ein Jausenpinkerl gefüllt mit regionalen Produkten in Kombination mit Facebook – die Pinkerl Challenge.
Die Vorgabe war es, ein Picknick mit regionalen Produkten auf dem Lieblingsplatz der Ortsgrup-pe/Bezirksgruppe durchzuführen. Vom diesem Picknick musst ein Video oder Foto gemacht wer-den, dieses wurde auf Facebook gestellt und drei weitere LJ Gruppen wurden nominiert, die dann ihre regionalen Produkte genießen durften.
Der Landesvorstand der Landjugend Steiermark hatte die Challenge Anfang Juni mit einem Pick-nick auf ihrem Lebenstraum in der Steiermark, dem Steiermarkhof gestartet. Jedes LV Mitglied hatte aus seiner Heimat eine kleine Jause mitgenommen und zusammen wurde gejausnet. Nomi-niert wurden drei Bezirksgruppen in der Steiermark, die den Anfang von über 100 durchgeführten Jausenchallenges gemacht haben.
Mit diesem Projekt wurde auf unsere regionalen Produkte aufmerksam gemacht, beziehungsweise die Wertschätzung dieser Produkte gestärkt. Ganz egal ob diese Jause von daheim mitgenommen oder bei einem Bauernladen in der Region gekauft wurde – wir sind stolz auf unsere Produkte.
Durch die zahlreichen Nominierungen auf Facebook wurde diese Challenge auch außerhalb der Steiermark weitergeführt und auch von anderen Vereinen umgesetzt.

 

3 Fakten über das Projekt

1. Regionalität der Produkte
2. Kreative Ideen bei der Gestaltung der Pinkerl Challenge
3. Bundesländerübergreifende und auch vereinsübergreifende Nominierungen bei der Pinkerl Challenge, und auch vereinsübergreifend

 

 

 

POWERED BY:
ISO certified LJ Balken
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.