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Niederösterreich

Die Projekte aus Niederösterreich

Bäuerinnenladen – Auf die Plätze, fertig, losmalen!- Landjugend Sprengel Dobersberg

Der Verein „Die Bäuerinnen“ der Marktgemeinde Dobersberg hat sich 2017 mit der Eröffnung eines Bäuerinnenladens zum Ziel gesetzt die regionale Landwirtschaft zu fördern. Von den Bauern aus der direkten Umgebung sollen regionale und saisonale Köstlichkeiten verkauft werden. Diese Idee weckte bei den Mitgliedern der Landjugend Dobersberg großes Interesse, da einige selbst aus einer Landwirtschaft abstammen.
Der Vorstand der Bäuerinnen setzte sich im Juli 2017 mit dem Vorstand des Sprengels in Verbindung. Dieser bekam die große Aufgabe alle Räumlichkeiten auszumalen und Produktregale zu bauen. Weiters wurden bereits Skizzen erstellt, wie die Regale ausschauen sollten. Anfang August wurde das Projekt den Mitgliedern vorgestellt und am 2. September ging es los. Am Vormittag wurden die Räumlichkeiten begutachtet und gleich mit den Arbeiten begonnen: Wände wurden abgeschliffen und ausgemalt. Auch das von der Gemeinde gesponserte Holz wurde vom nahegelegenen Sägewerk geholt, zugeschnitten und geschliffen. Am nächsten Wochenende wurden die Regale dann fertig zusammengeschraubt und verleimt. Am 11. September wurde das erste Regal in den Bäuerinnenladen gebracht und dort wurde mit dem Einräumen begonnen.
Seit der Eröffnung am 22. September 2017 steht das Ziel regionale Produkte direkt vom Landwirt an den Kunden zu bringen immer noch an vorderster Stelle, was dem Projekt die Einzigartigkeit verleiht. Der Sprengel Dobersberg ist stolz, dass man einen großen Teil dazu beigetragen hat.

 

3 Fakten über das Projekt

1. regionale Produkte direkt vom Landwirt an den Kunden
2. Gemeinsamkeit Bäuerinnenladen mit der Landjugend
3. kurzer Zeitraum: Mitte Juli bis 22. September 2017

 

 

 

 

 

 

1. Dirndltaler Freiluftklasse
Bleistift, Biacha, das Lehrerteam ruft – Wir lernen ob jetzt an der frischen Luft! - Landjugend Rabenstein

 

Jugendliche leisten freiwillige Arbeit für Jugendliche!


Die LJ Rabenstein hat sich letzten Sommer dazu entschlossen, wieder beim Projektmarathon mit-zuwirken. Bereits zum 6. Mal stellte sich die Gruppe der Herausforderung, in 42.195 Stunden ein zuvor unbekanntes Projekt umzusetzen.
Nach der Projektübergabe konnten die Arbeiten starten, um die komplexen und vielseitigen Einzel-teile der Aufgabenstellung umzusetzen. Die Durchführung erfolgte in verschiedenen Teams, um die Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder bestmöglich zu nutzen.
Die Aufgabe war es, eine Freiluftklasse zu errichten, um den Lehrern und Schülern die Möglichkeit der alternativen Pausen- und Unterrichtsgestaltung zu bieten. Das Wochenende wurde somit ver-bracht mit Baggern, Betonieren, Pflastern, Hobeln, Abbinden, Streichen aber auch mit Fotografie-ren und Dokumentieren, um alles rechtzeitig fertigzustellen und alle aufgetragenen Anforderungen plus Zusatzaufgaben zu erfüllen.
In erster Linie war klar, dass der Lernraum vor allem Nutzen für Lehrer und Schüler haben wird. Jedoch wurde während der Projektumsetzung auch die Gemeinschaft der Landjugendgruppe in sich gestärkt und der Verein wurde noch tiefer und nachhaltiger in der Gemeinde verwurzelt.
Heute, rund ein Jahr nach dem Projektmarathon, kann man sagen, dass die primären Ziele, die Vernetzung der Schüler verschiedener Altersgruppen, sowie die Möglichkeit des Lernens an der frischen Luft, erreicht wurden, da die Freiluftklasse aktiv genutzt und von Schülern, Lehrern, Eltern und der Gemeindebevölkerung gelobt wird.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 42,195 Arbeitsstunden, davon jedoch nur 5 h 40 min Schlafstunden
2. Fundament: 60m³ Material abgetragen, 12 Zwangsmischer Beton verarbeitet, 6300 Pflas-tersteine gelegt
3. Zusätzliche Errichtung eines arbeitsaufwendigen Kaltdaches, anstatt der ursprünglich ge-forderten Verkleidung mit OSB Platten

 

 

 

 

 

 

 

Mostbrunnen am Radweg - Landjugend Ybbsitz

Grundidee des Projektes war, den Ybbstalradweg Richtung Ybbsitz mit einer neuen und ansprechenden
Attraktion für Radfahrerinnen und Radfahrer attraktiver zu gestalten. Da der Radsport
besonders im Sommer schweißtreibend ist und durstig macht, kam die Idee einer Getränkestation.
Da Ybbsitz im Herzen des Mostviertels, lag es nahe, den Brunnen mit regionalen Spezialitäten zu
befüllen. Doch der Brunnen dient nicht nur zum Löschen des Durstes, das ruhige Plätzchen bietet
außerdem Zeit zu entspannen, einen Platz um Kraft und Energie durch die Sonne zu tanken und
dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Die Organisation fand ausschließlich durch ehemalige und
aktive Mitglieder der Landjugend Ybbsitz statt. Durch die optische Gestaltung mit Hilfe von Eisen,
Holz und weiteren Naturstoffen, sowie der alten Zughaltestelle wurde die Verbindung zwischen
Moststraße, Eisenstraße und dem damit verbundenen Tourismus und Brauchtum geschaffen. Mittlerweile
finden sich tagtäglich zahlreiche Besucher/innen jeden Alters beim Mostbrunnen ein, um
den einzigartigen Seil-Aufzug, welcher durch ein 42 Jahre altes Fahrrad betätigt werden kann,
selbst auszuprobieren. Es freut uns besonders, dass schon zahlreiche Gäste aus dem Mostviertel
und sogar internationaler Besuch aus London und Holland den Mostbrunnen besuchten.
Doch nicht nur für die Belebung des Tourismus wurde das Projekt umgesetzt, sondern auch, um
mit dem Erlös beeinträchtigte Jugendliche unserer Region zu unterstützen.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 1900 Stunden investiert in das Projekt (von Beginn bis zur Fertigstellung)
2. 20 bis 30 aktive und bereits pensionierte Landjugendmitglieder waren daran beteiligt
3. Einnahmen der Eröffnung wurde an das NÖ Pflege- und Förderzentrum Waidhofen an der
Ybbs gespendet

 

 

Landesprojekt

Förderung von interkulturellem Denken und Handeln - Landjugend Niederösterreich

Die Landjugend Niederösterreich veranstaltet bereits seit mehr als 10 Jahren die internationale Woche English in Action. Hier stehen einerseits die Verbesserung der englischen Sprache und andererseits das Kennenlernen Jugendlicher und deren Kulturen anderer europäischer Länder im Vordergrund. Zielgruppe sind hier 14 bis 18-jährige. Eine international motivierte Gruppe meinte 2014: „Wieso gibt es keine internationale Projektwoche für über 18-jährige?“ Das war der Start-schuss für EUROBEING, das im Jahr 2016 mit 25 Teilnehmern aus 5 Ländern stattfand. Darauf folgte im Jahr darauf die Austragung des Autumn Seminars der Rural Youth Europe mit 24 Teil-nehmern, d.h. 10 Nationalitäten und einem 13-köpfigen internationalen Organisationsteam. Das Thema vom Autumn Seminar war „Be a piece of peace“. Bei EUROBEING ging es um Nachhaltig-keit, Regionalität und Umwelt. Beim Autumn Seminar stand das Thema Menschenrechte im Vor-dergrund. EUROBEING und Be a piece of peace wurden von Erasmus+ finanziert. Bei allen inter-nationalen Projektwochen, die je 8 Tage dauern, wird durch Anwendung von verschiedensten non-formalen Lernmethoden versucht sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gemeinsame Projektziele zu definieren und diese dann in der eigenen Landjugendgruppe daheim umzusetzen. Auch Exkursionen waren Bestandteil. Die Projektwoche „Be a piece of peace“ fand einen europäi-schen Abschluss bei einer europaweiten Kampagne genannt EMBRACE2ERASE.

 

3 Fakten über das Projekt

1. 3 Konzepte für 3 verschiedene internationale Jugendbegegnungen
2. 5 verschiedene Nationalitäten im Organisationsteam, bis zu 10 Nationalitäten bei den Teil-nehmern
3. 8 Tage á 24 Stunden = Dauer einer Projektwoche

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